HOMÖOPATHISCHE ARZNEIMITTEL

 

 

Homöopathische Arzneien werden aus pflanzlichen, tierischen oder mineralischen  Bestandteile hergestellt. Um festzustellen, welche Wirkungen ein Arzneimittel hat, hat Hahnemann eine sogenannte Arzneimittelprüfung am gesunden Menschen durchgeführt. Homöopathische Arzneien werden in einer speziellen Vorgehensweise verdünnt, verrieben und/oder verschüttelt. Dieser Vorgang wird als Potenzieren bezeichnet und ist laut Hahnemann für die Wirkung unentbehrlich.

 

Homöopathische Arzneimittel gibt es als Kügelchen - so genannten Globuli - oder auch als Tropfen. Welche Einnahmeform für Sie die passende ist, entscheide ich im Einzelfall.

 

Ein homöopathisches Einzelmittel enthält nur eine arzneilich wirksame Substanz. Komplexmittel mit mehreren arzneiliche wirksamen Substanzen sind nach den Regeln der Klassischen Homöopathie nicht vorgesehen. Homöopathische Mittel werden über die Mundschleimhaut aufgenommen, wozu die Globuli in einem kleinen Glas Wasser aufgelöst werden. Eine äußerliche Anwendung durch Salben oder Umschläge sind ebenso wie die Injektion von Homöopathika nach den Gesetzen der Homöopathie nicht vorgesehen.

 

Homöopathische Arzneimittel werden in verschiedenen Potenzen verabreicht. Welche Potenz für Sie die passende ist, entscheide ich gemeinsam mit Ihnen nach einer ausführlichen Anamnese.

 

Wie andere Medikamente auch sollten homöopathische Arzneimittel trocken und lichtgeschützt aufbewahrt werden.

 

Nach den Erfahrungen der Homöopathie gibt es bestimmte Störfaktoren (Antidote), die die Wirkung der homöopathischen Arzneimittel beeinträchtigen können. Dazu gehören Kaffee, Pfefferminze, Kampfer und andere ätherische Öle. Generell sollten Sie bei der Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln einen Abstand von einer halben Stunde zu Trinken, Essen oder Zähneputzen einhalten. Sollten Sie dazu noch Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung und freue mich auf Sie.

 

Bild: Thomas Beckert/pixelio.de