Wissenschaft und Homöopathie - ein kontroverses Thema. Die einen fordern  randomisierte klinische Studien, die anderen argumentieren, dass es in der Homöopathie eben diese gar nicht geben kann. Wie kann ein Ausweg aus diesem Dilemma gefunden werden?

 

Die Stiftung Homöopathie-Zertifikat hat im Mai 2016 einen Kongress organisiert, bei dem es genau um dieses Thema ging.

 

Als Kurzzusammenfassung lässt sich sagen:

  • Homöopathische Behandlung ist unter ärztlichen Alltagsbedingungen (Praxis) klinisch nützlich
  • Auch hochwertige randomisierte klinische Studien in der Homöopathie-Forschung zeigen spezifische Effekte, in denen Homöopathie dem Placebo überlegen ist
  • Vier von fünf Metaanalysen in der Homöopathie-Forschung zeigen eine statistische Überlegenheit der homöopathischen Arznei im Vergleich zu Placebo. Die Anzahl hochwertiger Studien wird von den Autoren jeweils unterschiedlich bewertet
  • Auch in Experimenten mit Zellkulturen, Tieren und Pflanzen gibt es mittlerweile stabil reproduzierbare, Effekte, die eine spezifische Wirkung von Hochpotenzen zeigen
  • Eine zusammenfassende Betrachtung klinischer Forschungsdaten belegt hinreichend einen therapeutischen Nutzen der homöopathischen Behandlung. Die Ergebnisse zahlreicher placebokontrollierter Studien sowie Experimente aus der Grundlagenforschung sprechen darüber hinaus für eine spezifische Wirkung  potenzierter Arzneimittel.

Auf der Website des VKHD (Verband Klassischer Homöopathen Deutschlands) finden Sie neben Erfahrungsberichten stets aktuelle Informationen rund um die Homöopathie und den heutigen Stand der Forschung.

 

Eine Antwort auf viele kritische Fragen zur Homöopathie finden Sie auf www.hri-research.org. Hier werden die häufigsten Aussagen zur Homöopathie einem Gegencheck mit den Fakten unterzogen.